Wohngemeinschaft
WGs kennt man eher aus dem städtischen Raum aber auch in ländlichen Räumen bieten sich Wohngemeinschaftsformen an. In einer WG teilt man sich Küche, Bad und falls vorhanden auch den Wohnbereich. Jeder oder jede Bewohner*in hat ein eigenes Schlafzimmer, oftmals kombiniert mit einem Arbeitsplatz. WGs eignen sich für große Wohneinheiten.
Cluster-Wohnen
Cluster-Wohnungen sind Kleinstwohnungen mit eigener Nasszelle und eigenem WC. Zusätzlich werden diese durch gemeinschaftliche Wohnräume ergänzt. Zum Beispiel kann es eine gemeinsam genutzte große Wohnküche ergänzend geben. Die jungen Erwachsenen aus dem Modellprojekt Junges Wohnen in Baden-Württemberg fanden dieses Wohnmodell für sich hochattraktiv, da es ein eigenes Bad und WC vorsieht. Für die Gemeinschaftsräume gibt es zahlreiche kreative Ideen. Zum Beispiel eine große Leinwand und Beamer, die das Wohnzimmer abends zum kleinen Kino machen oder eine Bar, die zum gemeinsamen Feiern einlädt.
Möbliertes Zimmer
Oftmals gibt es in Gebäuden kleinere Räume, die übrig sind und keiner Wohneinheit zugeschlagen werden können. Hier kann unkompliziert ein Wohnangebot entstehen, das für Notlagen oder kurzfristigen Wohnbedarf zur Verfügung steht. Zum Beispiel wenn ein Praktikum vor Ort in einem Betrieb gemacht wird. Oder wenn sich ein Paar trennt oder auch die Wohnung erweitert werden muss, weil der oder die Partner*in herzieht. Sinnvoll ist ein voll möbliertes Zimmer mit kleiner Nasszelle für solche Zwecke vorzuhalten.